alpenspeik











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Alpenspeik - die Ruhe

Im August, wenn die Nebel aus dem Tal steigen und ein starker aromatischer Duft die Luft erfüllt, ist Erntezeit des „Echten Speik". Der Name stammt von „Spica Celtica", „die Ähre der Kelten", wie die robuste Pflanze mit ihren hellgelben bis rostroten, in Trauben stehenden Blüten genannt wurde. Diese beinahe in Vergessenheit geratene Rarität der österreichischen Alpen war einst ein Star.

Das in den Wurzeln gespeicherte ätherische Baldrianöl verströmt einen unverwechselbaren herbfrischen Duft, der vor allem im Orient als Parfumöl so geschätzt wurde, dass der „Alpenbaldrian" in großen Mengen zuerst über die Berge gebracht und dann tonnenweise in Venedig verschifft wurde. Dies führte zu solch einem Raubbau, dass die Pflanze 1936 unter Naturschutz gestellt werden musste.

Heute ist es nur Bergbauern mit eigener Lizenz erlaubt, mithilfe des sogenannten Kramperls den Alpenspeik zu ernten. Seine Wirkstoffe straffen die Haut und erzeugen ein intensives Frischegefühl, das Körper und Geist harmonisiert und entspannt.